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Endotraining - das Training vor dem Kunstgelenk
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Die Praxis für Physiotherapie PhysioComplex hat ein spezielles Training für Patienten entwickelt, bei denen die Implantation eines Kunstgelenkes geplant ist. Vermehrt schicken Kliniken mit dem Schwerpunkt Endoprothetik gezielt Patienten, damit diese an dem Programm teilnehmen können. Da wir zunehmend Fragen zu dem Programm erhalten, möchten wir dieses an dieser Stelle kurz vorstellen und die häufigsten Fragen beantworten.

Wenn Sie darüber hinaus gehende Fragen haben oder an einer Zusammenarbeit interessiert sind, können Sie uns selbstverständlich jederzeit gerne ansprechen. (Kontaktaufnahme)



Kurzbeschreibung des Programmes


Zeitrahmen: 10 x 60 Minuten, (2-3 Einheiten pro Woche, in den letzten 3-6 Wochen präoperativ), davon ca. 30 Minuten freies Gerätetraining und 30 Minuten 1 zu 1 Einzeltraining/-schulung


Verordnung:
10 x KG-Gerät


Ziele: Optimale Vorbereitung auf die endoprothetische Versorgung, Minimierung von peri- und postoperativen Risiken, Verbesserung des OP-Ergebnisses, Erhöhung der Patientenzufriedenheit


Durchführende/r:
staatl. exam. Physiotherapeut mit Zusatzbezeichnung KG-Gerät und Zertifikat Endotraining



Inhalte:
  • Erlernen des Gehens an Unterarmgehstützen (3-Punkt-Gang, 4-Punkt-Gang)
  • Sicheres Treppensteigen
  • Aufstehen/Hinsetzen/Einsteigen und weitere Aktivitäten des alltäglichen Lebens (Wenn der operative Zugang und damit das ggf. bestehende Luxationsmuster vorab bekannt ist, dann teilen Sie uns dieses gerne vorab mit.)
  • propriozeptives/koordinatives und fertigkeitsorientiertes Training nach den Regeln des differenziellen Trainings, um postoperativ rasch ein hohes propriozeptives/koordinatives Niveau zu erreichen
  • Überprüfen/Auftrainieren der Schultern im Hinblick auf die Fähigkeit, das sichere Gehen an Unterarmgehstützen zu ermöglichen
  • Überprüfen/Auftrainieren/propriozeptives Training für das nicht zu operierende Standbein zur Minimierung des Sturzrisikos und als Vorraussetzung für eine sichere, rasche und unproblematische Mobilisation
  • Erlernen von Trainingsgrundsätzen des isometrischen Trainings incl. Anspannungs-/Entspannungsübungen als Thrombose-Prophylaxe und zur Reduktion der postoperativen Muskelatrophie
  • Erlernen von Eigenübungen mit dem Theraband als Ganzkörpertraining, welches notfalls auch im Bett durchgeführt werden kann
  • Atemübungen als Pneumonieprophylaxe
  • Auftrainieren der gelenkführenden Muskulatur des zu operierenden Gelenkes
  • Rumpfstabilisierung
  • auf Wunsch des Operateurs Erstellen eines Kurzberichtes (Hinweis auf Problemstellen, Beurteilung der Gangsicherheit etc.)
  • Durchführung physiotherapeutischer Assessments am Beginn und am Ende der Maßnahme
  • Begleitung des Patienten, Beratung insbes. zu Fragen des Alltages (nach den Vorgaben des Operateurs), Mitgeben von individualisiertem Infomaterial, Eingehen auf Ängste



Kontakt:

PhysioComplex, Praxis für Physio- und Manuelle Therapie,
im ZfS-Zentrum für Sportmedizin, Windthorststr. 35,


48143 Münster, Tel. 0251/1313620, www.zfs-muenster.de

- alle gesetzlichen und privaten Kassen -


Ansprechpartner für das Programm Endotraining ist:
Herr Carsten Kramer (staatl. exam. Physiotherapeut)







Häufige Fragen:


Warum ist es sinnvoll, schon vor der Operation ein Training durchzuführen?

Reicht eine Rehabilitation nach der Operation nicht aus?

Das Endotraining soll eine Rehabilitation nicht ersetzen, sondern mithelfen, ein noch besseres Ergebnis zu erzielen und Risiken zu minimieren.

Viele Patienten sind z.B. noch nie an Unterarmgehstützen gegangen. Am 1. postoperativen Tag sind sie häufig geschwächt und haben ggf. noch Schmerzen. Dieses ist sicher nicht der optimale Zeitpunkt, um das Gehen an Unterarmgehstützen zu erlernen. Zudem darf, in Abhängigkeit von der durchgeführten Operation, nun kein Fehler mehr passieren. Wenn ein solcher Patient nun stürzt und sich dabei einen Schaden zuzieht, dann hätte dieses Ereignis ggf. vermieden werden können.

Ein Patient, der unsere Endoprothesen-Vorbereitung durchgeführt hat, kann im allgemeinen sicher an Unterarmgehstützen gehen und Treppesteigen. Das Training ist außerdem so angelegt, dass Patienten vielfältig geschult und so facettenreich trainiert werden, dass die Trainingseffekte möglichst wenig störanfällig sind.

Der Patient geht dadurch mit einem erheblichen Vorsprung in die Reha.


Soll durch das Endotraining die Operation abgewendet werden?


Nein. Das Programm hat ein klares Ziel, nämlich ein bestmögliches OP-Ergebnis bei maximaler Reduzierung von Risiken zu erreichen. Würde man gleichzeitig versuchen die Operation im letzten Augenblick noch abzuwenden oder zu verschieben, würde dieses das Trainingsprogramm erheblich verwässern. Konservative (nicht operative) Therapieversuche, die im Regelfall eine Physiotherapie enthalten, sollten deshalb vorab gelaufen sein oder es sollte durch den behandelnden Arzt festgestellt worden sein, dass diese keinen Sinn mehr machen.

Das Endotraining ist keine Maßnahme, um eine Operation noch abzuwenden, sondern um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.


Kann man eine solche Maßnahme nicht auch in der Gruppe durchführen?


Nein. Die Endoprothesenmodelle und OP-Verfahren sind zu unterschiedlich. Es ist z.B. ein sehr grosser Unterschied, ob eine Hüftgelenksendoprothese oder eine Schultergelenksendoprothese implantiert werden soll. Auch innerhalb der Prothesenmodelle und Zugangswege eines Gelenkes gibt es erhebliche Unterschiede. Viele Maßnahmen zur Risikoreduzierung sind sehr alltagsbezogen und handfest. Hier geht jeder Patient mit unterschiedlichsten Zielen und vor allem Vorraussetzungen in die Maßnahme. In einem Gruppenprogramm ist die Schnittmenge daher leider zu klein.


Was ist differenzielles Training?


Differenzielles Training ist ein neuer Technikansatz im Sport, der von Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn Ende der 90-er Jahre entwickelt wurde. Kennzeichnend für dieses Techniktraining ist die weite Variation der Bewegungen abseits von einem absoluten Bewegungsideal. Abweichungen von der optimalen Bewegungsausführung, die in traditionellen Trainingsverfahren als „Fehler" bezeichnet werden und „unbedingt vermieden werden sollen", werden beim differenziellen Training bewusst in den Trainingsprozess integriert. Aktuelle Studien im Fußball, Volleyball, Kugelstossen und Sprint zeigen eine erhöhte Effektivität dieser Trainingsmethode (weniger Trainingsumfang bei gleicher Leistung). Interessant für das Endotraining ist aber vor allem, dass sich die Störanfälligkeit von Bewegungsausführungen extrem verringert. Vereinfacht kann gesagt werden: „Der Patient ist geübt darin, sich auf schnell auf unterschiedlichste Vorraussetzungen und Situationen einzustellen." Dies hilft, Trainingseffekte auch nach der Operation abrufen zu können.


Bezahlt meine Krankenkasse dieses Training?

Ja. Wir haben in der Vergangenheit keine Rückmeldungen von Patienten bekommen, dass es zu Problemen bei der Kostenerstattung gekommen ist. PhysioComplex verfügt über eine Zulassung zur Abrechnung mit allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Die Indikation zur Teilnahme an der Maßnahme stellt der behandelnde Arzt. Dieser stellt eine Rezept (Verordnung: 10 x KG-Gerät) aus. Der Patient reicht dieses Rezept dann in der Praxis ein.


 
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